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Viel gelebt, wenig gedacht, was Interessantes gelesen.. so is das bisweilen. Wenn ich mich frage, was ich denn eigentlich und wirklich haben möchte und mir wünschte: so wäre es - viel Geld, um in einer Folge schwerster sexueller Excesse, sinnloser Saufereien und dementsprechender Gewalthändel endgültig unterzugehen. - so hat der Herr von Doderer das einmal gesagt.. wiewohl: mich dünkt der Excess der Tugend bisweilen durchaus förderlich.. (sc. für den katholisch sozialisierten Österreicher).. denn der Sturz vom ottakringer Wirtshausbankl adelt die unausweichliche Wiederverrichtung alltäglicher Pflichtgegenstände wenigstens mit dem Charme des guten Gewissens..

5.4.06 12:57


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Es ist ein altes Lied, der Gleichklang von Vermögen und vermögen.. weil ohne Vermögen vermag man eben nichts, auch nicht im Netz, wo der Pro-vider, in seiner weisen Voraussicht, einem das Modem gleich abdreht, wenn man statt pekuniärer Liquidität sich weniger geistlosen Flüssigkeiten ergibt und folglich seine Rechnungen nicht pünktlich bezahlen kann.. zum Dank eröffnen sich dann, in den Phasen erzwungener (Netz-)Abstinenz, die Freuden tendenziell vormärzlicher Abendvergnügungen, also der durchaus trockenen Lektüre. Und so führen sie uns, streng aber gerecht, den Pfad der Tugend entlang - sprich: die Groschlfuchser von Chello: für mich eine moralische Anstalt.

13.4.06 23:14


Exsultet!

Ab heute herrscht Lichtzwang auf unseren Straßen: kein Hinüberdunkeln zu Dir. Schon gar nicht am Karsamstag. Freud-Jahr: da gibt’s keine Zufälle. Das sind Exzesse christlich-sozialen Unbewusstseins. Die Ausweitung der katholischen Osterliturgie auf den öffentlichen Verkehr: Lobsinge, du Erde, überstrahlt vom Glanz aus der Höhe! Licht des großen Königs umleuchtet dich. Siehe, geschwunden ist allerorten das Dunkel. Erhellend: so leuchtet das lumen christi verkehrsministeriellem Symbolbewusstsein den Weg zum rechten Zeitpunkt (kairos). Was den großen König betrifft, mag man sich Adler zuwenden (Organminderwertigkeit) oder auch esoterischen Verschwörungstehoretikern.. liturgischer Vorwahlkampf, die Straßen von motorisierten Osterkerzen erleuchtet: Unheimliche Dinge gehen da vor. Rituell komponierte Verkehrsreformen, juridische Theurgie, wenn nicht weit Schlimmeres.. Wer Ohren hat zu hören, der benutze heute vorsichtshalber die Öffentlichen..


15.4.06 12:44





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